Samstag, 31. Januar 2015

Neuzugänge Januar 2015

Hallo ihr Lieben,

der Januar ist heute schon herum - 1/12 des neuen Lesejahres ist damit schon vorbei. Gut aber, dass es schon einige Neuzugänge gab, die ich euch zeigen kann. Kurt hat sich dafür heute auf den Bücherthron gesetzt:

Kurt der Leselöwe auf dem Bücherthron
Die Schatten von London von Maureen Johnson aus dem cbt Verlag: gewonnen bei Claudias Bücherregal, freu!

Wir in drei Worten von Mhairi McFarlane aus dem Knaur Verlag - heute vom Krabbeltisch gefischt, weil ich schon lange ein Auge darauf geworfen hatte.

Die Ordensburg von Bernhard Hennen aus dem Heyne Verlag: Teil 1 der Elfenritter-Trilogie, die ich nun endlich beginnen kann, weil mir nur noch Band 1 fehlte.

Insel der blauen Gletscher von Christine Kabus aus dem Bastei Lübbe Verlag: Großartiger Landschaftsroman über zwei starke Frauen auf Spitzbergen, gewonnen im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks.

Ben Fletchers total geniale Maschen von T. S. Easton vom Ueberreuter Verlag: Ein Jugendlicher wird unfreiwillig zum Strick-Star - was für eine tolle Story, die ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks genießen darf. Da der Verlag gerade seine Seite umbaut, habe ich einfach mal zum Buch bei LovelyBooks verlinkt.

Hier noch einmal eine frontale Sicht auf die Cover, außerdem die drei neuen E-Books, die einziehen durften:

Die Schatten von London von Maureen Johnson Wir in drei Worten von Mhairi McFarlane Die Ordensburg (Elfenritter-Trilogie Teil 1) von Bernhard Hennen Insel der blauen Gletscher von Christine Kabus Ben Fletchers total geniale Maschen von T. S. Easton Mehr als Freundschaft von Sandra Grauer You & Me Zwei Leben mit dir von Amy Cherubim Golem und Dschinn von Helene Wecker

Mehr als Freundschaft von Sandra Grauer mit einem Qindie-Qualitätssiegel möchte ich gerne für die LovelyBooks Themen Challenge 2015 lesen.

YOU & ME Zwei Leben mit dir von Amy Cherubim habe ich heruntergeladen, weil Nady von Nadys Bücherwelt in ihrem Youtube Kanal so von diesem Buch geschwärmt hat. Wer mag, kann sich das Video hier einmal ansehen: klick. Amy Cherubims Name ist ja auch schon einer der Bekannteren in der Indie-Autorenszene.

Und schließlich Golem und Dschinn von Helene Wecker vom Hoffmann und Campe Verlag: Durch Zufall habe ich gesehen, dass es das Buch in meiner Onleihe gibt - da habe ich direkt zugegriffen und es ausgeliehen. Die ersten zwei Kapitel sind schon einmal extrem schräg - so habe ich es erwartet, ich bin sicher, dass das Buch ein echtes Highlight wird.

Es ist doch einiges zusammengekommen - hätte ich zu Beginn dieses Monats nicht erwartet. Nun hänge ich natürlich schon zu Beginn des Jahres mit dem SUB-Abbau hinterher - aber dazu im Monatsrückblick mehr!

Habt einen schönen Sonntag.

Eure LeseMaus

Dienstag, 27. Januar 2015

Rezension "Zorn des Himmels" von Richard Dübell

Ein Stück deutscher Geschichte spannend verpackt


Richard Dübell
ISBN 978-3-7857-2514-6
Hardcover
398 Seiten
19,99 €



Der Weg zu mir: Nachdem ich vor einiger Zeit meinen ersten historischen Roman von Richard Dübell gelesen hatte, der mir ziemlich gut gefiel, habe ich nicht gezögert, als es bei Blogg dein Buch die Möglichkeit gab, ein Leseexemplar seines neuesten Buches zu gewinnen. Ich bedanke mich herzlich bei Blogg dein Buch und beim Bastei Lübbe Verlag für diesen tollen Roman!

Der erste Satz: "Gottes Zorn entlud sich in der Morgendämmerung."

Das Innere: Der von der Kirche verbannte und mit Karl von Luxemburg um die Kaiserkrone ringende Kaiser Ludwig weilt gerade in Frankfurt, als Philippa, eine junge Fährmannstochter, einem verwirrten jungen Mann begegnet, der augenscheinlich sein Gedächtnis verloren hat. Philippa nimmt sich des Fremden an und verliebt sich in ihn - was natürlich zu Schwierigkeiten führt, hat ihr Vater doch für seine Tochter einen ganz anderen vorgesehen.  Doch hat der Fremde tatsächlich sein Gedächtnis verloren - oder führt er etwas Schlimmes im Schilde? Denn es heißt, auf den Kaiser soll ein Attentäter angesetzt worden sein…

Das Wesentliche: Nicht viele werden wissen, dass es in Deutschland bzw. in Europa im Jahr 1342 eine verheerende Flutkatastrophe gegeben hat: das Magdalenenhochwasser. Mir zumindest war das zuvor nicht bekannt, und so wurde ich durch die Lektüre dieses Romans unversehens in eine Situation hineingeworfen, mit der ich in dieser Form nicht gerechnet hätte. Wie anschaulich Richard Dübell es wieder schafft, schlimmste Geschehnisse so zu transportieren, dass man hautnah dabei ist. Am liebsten hätte ich ständig verzweifelt nach Luft geschnappt und meine Kleidung ausgewrungen, so nah gingen mir die Schilderungen dieser furchtbaren Katastrophe.

Doch warum gelingt es Richard Dübell, den Leser so sehr teilhaben zu lassen? Ich denke, es liegt einfach daran, dass man nicht nur einfach so mit einer Situation konfrontiert wird, sondern erst die Menschen dieser Zeit kennenlernt. Alle bleiben gut im Gedächtnis haften, sei es die energische Fährmannstochter Philippa, sei es Mathias, der sein Gedächtnis verloren hat und nur noch weiß, dass er irgendwie in die Stadt Frankfurt hineingelangen muss.

Besonders gut hat mir auch die Figur des Hilpolt Meester gefallen, der als "Capitaneus" für die Sicherheit des Kaisers verantwortlich ist und dabei sehr häufig mit der Dummheit oder besser gesagt Unbeholfenheit seiner Umgebung konfrontiert wird. Er ist ein aufrechter Mann, der ohne großes Aufheben darum zu machen hinter seiner Aufgabe steht und mich damit enorm beeindruckt hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass man solche Persönlichkeiten in der Vergangenheit häufiger antreffen konnte - und ich bin sicher, dass man sie heutzutage oft vergeblich sucht.

Als die Katastrophe sich mehr und mehr ankündigt, nimmt auch die Geschwindigkeit der Erzählung Fahrt auf. Dass man dabei die immer noch vorhandene Sorglosigkeit der Bewohner spürt, unterfüttert die Geschichte zusätzlich mit Spannung. Die Frankfurter Bürger sind ja völlig ahnungslos und gehen weiter ihren alltäglichen Verrichtungen nach oder verfolgen ihre Ziele: So plant beispielsweise der Geistliche Gottfried von Eppstein eine nie dagewesene Messe zu Ehren des Kaisers in der Katharinenkapelle auf der damaligen Meynbrücke abzuhalten. Mit dem Wissen im Hintergrund, dass die Flut immer näher rückt, ist das für den Leser oft gar nicht so einfach, dabei ruhig zu bleiben.

Richard Dübell schlägt den Leser zusätzlich mit seiner Sprache in den Bann - gespickt mit zu dieser Zeit geläufigen Ausdrücken bringt sie die Vergangenheit auch auf diese Weise näher, ohne selbst altertümlich zu wirken.

Das Fazit: Ein historischer Roman mit Tiefgang und Spannung - empfehlenswert für Leser, die gerne einen tiefen Einblick in ein Stück deutscher Historie erhalten möchten, dabei aber gut unterhalten werden wollen.
Die Bewertung: 

Sonntag, 4. Januar 2015

Rezension "Vergeltung. Das Mädchen" von Katharina Peters

Serialauftakt ohne rechten Schwung


 
Katharina Peters
Vergeltung Folge 1
Das Mädchen
Aufbau Digital
ISBN 978-3-8412-0920-7 
95 Seiten
0,99 €



Der Weg zu mir:  Es gab die Möglichkeit, Teil 1 des Serials bei LovelyBooks zu gewinnen. Da habe ich gerne mitgemacht, denn ich bin immer gespannt darauf, neue Ermittlerteams zu entdecken. Herzlichen Dank an LovelyBooks und den Aufbau Verlag!

Der erste Satz: "Sie erkannte ihn schon von weitem am Klang seiner Schritte."

Das Innere: Die Kriminalpsychologin Hanna Jakobs kommt gerade zurück nach Berlin, als ihr ein Fall vorgelegt wird, der es in sich hat: der Fall des verschwundenen Anwalts Robert Bleichert. Er ist wie vom Erdboden verschluckt, und vermisst wird er auch nicht so recht - selbst von seiner Familie nicht. Gemeinsam mit dem eigenwilligen LKA-Kollegen Mark Springer macht sich Hanna auf die Suche...


Das Wesentliche: Das Buch beginnt mit einer kleinen Einführung der Protagonisten. Das gefällt mir meistens ganz gut, wenn die Geschichte sonst unübersichtlich werden könnte. Der Nachteil ist, dass die Rolle der verschiedenen Protagonisten schon zu Beginn sehr festgelegt ist und man sich die einzelnen Charaktere nicht nur durch die eigene Vorstellung erschließt.

Die Geschichte selbst fängt mit einem Prolog an, der direkt einige Fragen aufwirft, weil er so gar nichts mit der eigentlichen Geschichte des Thriller zu tun zu haben scheint: Die junge Sandra ist daheim ausgerissen und beobachtet durch Zufall aus einem Versteck heraus, wie ihre Mutter entführt wird. Wie es da wohl weitergehen wird?

Doch als nächstes betritt erst einmal Hanna Jakobs die Bühne und erhält von ihrem Vorgesetzten den Auftrag, sich in einen Vermisstenfall einzuklinken, der sonst auf absehbare Zeit als unabgeschlossener Fall zu den Akten gelegt werden würde. Hanna ist sympathisch, als Protagonistin bleibt sie jedoch etwas blass, weil es wohl einiges in ihrer Vergangenheit gibt, das hier erzählerisch aber nur angerissen wird. Da hat mir Hannas unfreiwilliger Partner Mark Springer schon besser gefallen. Er ist ein Eigenbrötler, der aber nichts unversucht lässt, um seinen Fall zu einem guten Ende zu bringen. Dabei schreckt er auch nicht vor der einen oder anderen eher unorthodoxen Methode zurück. Mark erschien mir dadurch viel lebendiger als Hanna.

Die Handlung wirft einige Fragen auf, die natürlich auf den wenigen Seiten noch nicht beantwortet werden können. So wird der Leser am Ende dieses Teils mit einigen offenen Fäden in der Hand zurückgelassen und muss notgedrungen auf Teil 2 des Serials warten. Bleibt zu hoffen, dass die weiteren Teile in nicht zu großem Abstand erscheinen, damit die Geduld der Leser nicht zu lange auf die Probe gestellt wird.

Oft ist es ja nicht ganz so leicht, in eine bereits bestehende Reihe einzusteigen. Dieser Thriller ist nicht der erste der Kriminalpsychologin Hanna Jakobs - zuvor sind bereits die Bücher "Herztod" und "Wachkoma" erschienen. Sicher hat man da mehr über Hanna Jakobs und ihre Motivation erfahren können, im Rahmen ihrer Tätigkeit verschwundene Mädchen zu suchen. So war der Einstieg in diesen Thriller aus noch einem zweiten Grund nicht so leicht: Das Buch erscheint willkürlich zum Serial gemacht worden sein. Vielleicht wollte der Verlag einfach nur testen, wie das ankommt - denn die beiden Vorgängerbände sind noch nicht als E-Books erhältlich. Ich finde das sehr schade, denn so hinterlässt die Geschichte, die durchaus Potenzial hat, eher einen bitteren Nachgeschmack, weil man weder Hannas Historie so richtig versteht und zusätzlich nicht direkt in Erfahrung bringen kann, wie es weitergeht.

Das Fazit: Wenn das Buch nicht auseinandergerissen und als Serial präsentiert worden wäre, hätte es sicher einen Punkt mehr gegeben. So blieb mir Hanna als Protagonistin leider etwas fremd, und die Geschichte hat ihr Potenzial auch nicht so richtig entfalten können.

Die Bewertung:




Donnerstag, 1. Januar 2015

Der Mausemonat 2014-12

Hier meine Lesestatistik für den Dezember 2014 - zuerst in Bildern, dann in Zahlen:


In Zahlen:
9 gelesene Bücher, davon 8 E-Books; 1.811 Seiten
= 58 Seiten pro Tag
= 129 Seiten pro Buch
Meine Highlights mit jeweils 5 Leselöwen waren "Mara und der Feuerbringer" und "Wunder einer Winternacht".

Und die Hörbücher:


In Zahlen:
5 gehörte Bücher; 632 gehörte Minuten
= 20 Minuten pro Tag
= 126 Minuten pro Hörbuch
Hier war das Highlight definitiv "Mara und der Feuerbringer". Gut, dass ich das Buch vorher nicht gelesen habe, so konnte ich das von Christoph Maria Herbst perfekt vorgelesene Buch in vollen Zügen genießen.

Nun will ich aber mal schauen, was der Januar so bringt!

Eure LeseMaus

Frohes Neues Lesejahr 2015 und die guten Vorsätze

Ihr Lieben,

so schnell ist das Jahr 2014 herumgegangen - ich freue mich auf ein wunderbares neues Lesejahr 2015 mit euch! Das Bücherahr 2015 soll euch viele tolle Lesestunden, einen erfolgreichen SUB-Abbau und viele gelesene Buchreihen bescheren.

Die "guten Vorsätze"

Ich habe bereits einige gute Vorsätze auf meinem Blog verwirklicht: ich habe meinen SUB auf den aktuellen Stand gebracht, die Liste meiner angefangenen, noch nicht angefangenen, abgebrochenen und beendeten Buchreihen aktualisiert und schicke selbstgebastelte und schwebende Social-Media-Buttons eingebaut. Auf diese bin ich besonders stolz! Auch meinen Blogtitel habe ich schon etwas schicker gemacht, ich hätte allerdings besonders gerne in diesem Jahr einen richtig ordentlichen Header und ein Logo - da werde ich mich noch drum kümmern.

In diesem Jahr möchte ich mehr lesen und hören (klar!), mehr darüber berichten (gerne auch mal in kürzeren, dadurch schneller zu erstellenden "Mini-Rezensionen"), euch mehr auf euren Blogs besuchen (ganz dringend!) und meine Challenges beenden. Die Monatsstatistik und die SUB-Updates möchte ich ebenfalls wieder "so richtig" nachhalten. Ganz besonders gefallen mir für die Statistik dabei Crinis Bookish Spreadsheets für 2015. Kurt, mein Leselöwe, soll dieses Jahr auch mehr zu tun bekommen.

Ich habe Booklikes als tolle Büchercommunity erst in 2014 so richtig entdeckt und freue mich darauf, dort mehr zu machen. Allerdings ist der Lesestatus von LovelyBooks in meinen Augen bisher unschlagbar, da kommt auch Goodreads nicht dran. Ich bin aber aktuell noch nicht ganz sicher, wo ich meine Statusupdates für 2015 bevorzugt hinterlegen will. Was ist euer bevorzugtes Tool für diesen Zweck?
Nun freue ich mich auf das erste Buch in diesem Jahr, das ich heute früh begonnen habe: Das Blubbern von Glück von Barry Jonsberg. Gestern noch habe ich von Danielas Begeisterung über dieses Buch bei Twitter gelesen - wer mag, kann bei ihr mal nach der Rezension schauen: Brösels Bücherregal. Dass ich das Buch schon vorbereitet auf dem Reader liegen hatte, passte also perfekt!

Wir sehen uns!

Eure LeseMaus mit Kurt, dem Leselöwen