Sonntag, 30. Juni 2013

Rezension "Warte auf mich" von Philipp Andersen und Miriam Bach

Liebe ohne Grenzen

Philipp Andersen, Miriam Bach
Hardcover
320 Seiten
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN: 978-3-86612-357-1
16,99 €





Der Weg zu mir:
 "Warte auf mich" durfte ich für Blogg dein Buch lesen. Ach, was bin ich froh, mich gerade für diesen Titel entschieden zu haben - und wie gut, dass Blogg dein Buch sich auch für meinen Blog entschieden hat. Lieben Dank daher an das Blogg dein Buch Team und den Pendo Verlag.

Der erste Satz: "Ach Mirchen, wie sollen wir denn leben?"

Das Äußere: Ein schönes, eher kleinformatiges Hardcover-Buch ist das. Das Deckblatt zeigt zwei Menschen, die im Regen auf grauem Asphalt miteinander spazieren. Für mich ein passendes Sinnbild für die Tragik des Romans. 

Das Innere: Philipp Andersen ist schon lange Jahre ein angesehener Schriftsteller. Bereits über 50, hat er sein Leben im Griff, eine Frau, die er liebt, und einen Beruf, der ihn ausfüllt. Bis er der fast 20 Jahre jüngeren Miriam Bach begegnet, einer Schriftstellerin, deren großer Durchbruch noch vor ihr liegt. Unverhofft tritt die Liebe in ihr Leben, unaufhaltsam und unentrinnbar. So entsteht eine wahre Berg- und Talfahrt der Gefühle. Ob sich beide so aufeinander einlassen können, dass sie ihre bestehenden Bindungen - und ihr Freiheitsdenken - außer Acht lassen werden, oder ob ihre Beziehung von vornherein zum Scheitern verurteilt ist?

Das Wesentliche: Was für ein Roman! Fast unscheinbar von außen, aber mit welcher gefühlsmäßigen Gewalt versehen. Ich bin immer noch baff, und nach diesem Roman bin ich förmlich in ein Lese-Loch gefallen, denn nichts kann der wunderbaren Sprache dieses Buches das Wasser reichen. Aber erst einmal alles auf Anfang.

Zu Beginn gibt es nur eine kleine Begegnung der beiden Autoren auf der Feier eines Verlags. Eine erste gemeinsame Nacht verläuft nahezu harmlos. Miriam - liebevoll "Mirchen" genannt - erscheint spröde, fast ruppig. Philipp ist der gesetzte ältere Herr, der fest im Leben steht. Beide passen auf den ersten Blick gar nicht zusammen, und dann schlägt die Liebe im Leben der beiden ein wie ein Blitz. 

Beide erzählen die Phasen ihrer Liebe aus ihrer jeweiligen Sicht - und so liest man als Leser manches Mal ein und die selbe Situation aus beiden Blickwinkeln, denn die Erzähler wechseln sich jeweils ab. Man erkennt als Leser sofort anhand des wechselnden Schriftbilds, welcher der beiden Protagonisten gerade "an der Reihe ist". Diese tagebuchartige Erzählweise hat mich sehr gefangen genommen, denn dadurch hatte ich das Gefühl, immer richtig nah dabei zu sein. Die jeweiligen Gefühlslagen der beiden Autoren wurden durch diese Tagebucheinträge sehr transparent. Ich konnte mitfühlen, mitlachen und auch mitweinen. Beide Sichtweisen waren für mich dabei immer absolut verständlich - auch wenn ich manches Mal am liebsten mit der Faust auf den Tisch geschlagen hätte, wenn ich miterleben musste, wenn sich einer der beiden zurückgezogen hat. Genau so habe ich aber auch vor Freude fast geweint, wenn die beiden sich dann wiedergesehen haben. 

Auf den ersten Blick könnte man denken, das Buch ist nur eine weitere dieser tragischen Liebesgeschichten, wie es schon so viele auf dem Markt gibt. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn die beiden Autoren haben so eine wunderbare Ausdrucksweise und finden so gefühlvolle Worte, die zwar stilistisch unterschiedlich sind, jedoch perfekt ineinander greifen. Damit werden nicht nur die Gefühle des Lesers angesprochen, sondern das Buch ist darüber hinaus auch literarisch ein Genuss. 

Das Fazit: Für mich die beste Neuerscheinung bisher in diesem Jahr. Das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt - so wird es auch jedem anderen Leser gehen, der in der Lage ist, sich in einer Liebesgeschichte zu verlieren. Bitte lesen!

Die Bewertung: 

Sonntag, 16. Juni 2013

Überraschender Buchgewinn: Geheimakte Labrador

Ihr Lieben,

da habe ich doch unverhofft ein E-Book gewonnen. Und zwar verfolge ich doch täglich die Seite xtme - dort werden laufend die besten und günstigsten oder sogar kostenlosen E-Books für den Kindle vorgestellt. Also sozusagen Pflichtprogramm, und ich habe schon sehr viele gute Bücher darüber gefunden.

Ich hätte nicht gedacht, dass bei der Teilnahme an einem Gewinnspiel dieser Seite Glück haben könnte - hatte ich aber! Und so durfte ich mir gerade per Amazon-Gutschein für meinen Kindle das E-Book Geheimakte Labrador von André Milenski ordern.

Auf der Homepage des Autors, von der auch der folgende Klappentext stammt, findet ihr mehr darüber.

Oslo, 1952:

Der junge Deutsche Max Falkenburg arbeitet als Museumswärter im Wikingerschiffmuseum. Als er den Diebstahl eines geheimnisvollen Medaillons verhindert, findet er sich unvermutet auf der Suche nach Thors legendärem Hammer Mjöllnir wieder. 
Gemeinsam mit dem amerikanischen Archäologen Frederick Crichton und seinen Studenten setzt Max alles daran, das mythische Artefakt zu finden. Doch eine Spezialabteilung des russischen Geheimdienstes ist ihnen dicht auf den Fersen und schreckt vor nichts zurück, um den Hammer in ihren Besitz zu bringen.
Die Suche führt Max und seine Freunde über Island nach Grönland und letztlich bis an die Küste Labradors, wo es schließlich zum alles Entscheidenden Kampf um Mjöllnir kommt …


Klingt wie ein toller Abenteuerroman - da bin ich doch mal sehr gespannt, wie er mir gefallen wird.

Eure
LeseMaus


Mittwoch, 12. Juni 2013

Neuzugänge 2013-06: Tauschbücher

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch die Bücher zeigen, die ich zuletzt bei LovelyBooks ertauscht habe. Hier sind sie:


Und diese Errungenschaften darf ich nun mein eigen nennen:

  • Was danach geschah von James Kimmel: Habe ich schon länger im Blick gehabt, weil mir das Cover so gut gefällt (Ja, ich weiß, total oberflächlich von mir, aber was soll ich machen). Vom Inhalt her erwarte ich eine Story in der Richtung, wie sie auch Cecilia Ahern schreiben könnte: unrealistisch, aber faszinierend und unterhaltsam. 
  • Manche Mädchen müssen sterben von Jessica Warman: Ebenfalls eine übersinnliche Geschichte - ein Mädchen gefangen zwischen Diesseits und Jenseits. Das wird mir bestimmt gefallen, denn auf meiner Wunschliste war dieses Buch schon lange.
  • Ein Lied über der Stadt von Ewald Arenz: Hier habe ich mich Anfang des Jahres schon bei LovelyBooks für beworben - ich glaube, damals ging es um ein Gewinnspiel. Ewald Arenz wird bei einigen Bloggern als Geheimtipp gehandelt. Nun möchte ich mich davon anhand seines neuesten Buches mal selbst überzeugen.
Wie sieht es aus - mit welchem Buch sollte ich eurer Meinung nach anfangen?