Sonntag, 4. Dezember 2016

Der Mausemonat 2016-11

Es ist an der Zeit für eine kleine Rückschau auf den November. Das war ein Monat, in dem ich mir seit langer Zeit mal wieder eine Leseliste erstellt und konsequent abgearbeitet habe. Ich denke, da bleibe ich jetzt mal dabei – ich verliere weniger aus den Augen und lese weniger ins Blaue hinein. Hätte ich das zu Beginn des Jahres mal gemacht, hätte ich besser meine ganzen Challenges verfolgen können. Nun denn – Hauptsache, jetzt läuft es!

Und das sind meine Bücher aus diesem Monat:

 

Insgesamt habe ich bei den sechs Büchern 1.984 Seiten verschlungen. Das sind im Schnitt 331 Seiten pro Buch und 66 Seiten am Tag. Ich freue mich, dass drei der Bücher von meinem Uralt-SUB stammen und ich sie nun endlich in Angriff genommen habe! Drei der Bücher habe ich mit 4 und drei weitere mit 3 Leselöwen bewertet. Kein echtes Highlight, aber auch kein Flop.

Leider habe ich auch ein Buch abgebrochen: “Vom Liebesleben der Mondvögel” von Elias Wagner – ein Buch, das schon seit 2012 auf meinem SUB lag. Ich habe einfach nicht ins Buch hineingefunden mit diesem Protagonisten, der sich selbst mit seinem Überfliegertum im Wege steht und ständig Fremdwörter in seine Gedanken und seine Sprache einbaut.

Außerdem habe ich eine ganze Reihe Hörbücher verschlungen:

  • Ally Condie: Die Ankunft (Cassia & Ky #3)
  • Joe Hill/Gabriel Rodriquez: Willkommen in Lovecraft (Locke & Key #1)
  • Gortimer Gibbon #1: Der Frosch des Ultimativen Unheils
  • Die Eiskönigin. Völlig unverfroren (Das Original-Hörspiel zum Film)
  • Gortimer Gibbon #1: Gortimer vs. das verwunschene Mobile
  • Erik Berg: Die Schattenbucht

Hier habe ich wirklich in jeder möglichen Minute ein Hörbuch am Ohr gehaben. So sind unglaubliche 26 Stunden und ein paar Zerquetschte insgesamt zusammengekommen, was pro Hörbuch im Schnitt 261 Minuten und pro Tag im Schnitt 52 Minuten ausmacht.

So, nun will ich doch mal schauen, ob ich das im kommenden Monat übertreffen kann.

Nun erst mal einen guten Wochenstart!

Liebe Grüße

Eure LeseMaus

Sonntag, 27. November 2016

Rezension “Und nebenan warten die Sterne” von Lori Nelson Spielman

Zwei Frauen nähern sich an

Spielman_Nebenan warten die Sterne

Lori Nelson Spielman
 Und nebenan warten die Sterne
 FISCHER Krüger
ISBN 978-3-8105-2471-3
384 Seiten
14,99 Euro

Hier geht es zur Leseprobe: klick

 

 

Der Weg zu mir: Dieses Buch erhielt ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks. Ein ganz herzliches Dankeschön also an LovelyBooks und an den FISCHER Krüger Verlag für das Leseexemplar.

Der erste Satz: “Wenn dich etwas aufhält, bleib stehen.”

Das Äußere: Ein schönes Cover hat sich der FISCHER Krüger Verlag da ausgedacht. Zum einen passt es hervorragend in die Reihe der bereits erschienenen Bücher von Lori Nelson Spielman,zum anderen wirkt es aber auch, wenn man nur dieses eine Buch im Regal stehen hat. Hier sind es die Farben und die Aufmachung – sogar die übergroße Blume auf dem Titelbild ist erhaben dargestellt, so dass es eine Freude macht, über den Buchdeckel zu streichen.

Das Innere: Erika und Annie erleiden beide einen großen Schicksalsschlag: Kristen, Erikas Tochter und Annies Schwester, kommt bei einem Zugunglück ums Leben. Beide fühlen sich aus verschiedenen Gründen schuld an Kristens Tod – und beide versuchen auf unterschiedliche Weise, mit der Trauer umzugehen, ihr auszuweichen oder sich zurück ins Leben zu kämpfen. Dabei verlieren sie aber einander…und es ist nicht sicher, dass sie überhaupt wieder zueinander finden…

Das Wesentliche: Was für ein Schicksalsschlag, der Erika und ihre Tochter Annie gleich auf den ersten Seiten dieses fast 400 Seiten starken Buches trifft. Die geliebte Tochter bzw. Schwester – Kristen – sitzt in einem Unglückszug und rast in ihren Tod. Fast zu schnell wird der Leser mitten in dieses furchtbare Geschehen geworfen – und fast zu schnell scheint die erste Zeit nach dem Unglück zu vergehen. So fehlte in meinen Augen gerade die Schilderung der ersten Zeit der Trauer aus dem Blickwinkel von Mutter und Schwester.

Doch darum geht es der Autorin gar nicht – das habe ich erst im weiteren Verlauf verstanden. Lori Nelson Spielman hat vielmehr im Fokus, den schweren Weg zurück ins Leben, den sowohl Mutter als auch Schwester gehen müssen, aus dem Blickwinkel der beiden darzustellen. Und so wechseln die Kapitel im Laufe des Buches jeweils ab. Wenn Erikas Sichtweise dargestellt wird, so erzählt die Autorin in der Ich-Form. Wenn aber Annies Schilderungen an der Reihe sind, so werden diese aus der dritten Person heraus formuliert. Ungewöhnlich – denn so fühlt man sich automatisch Erika näher als Annie, fast so, als wäre eigentlich Erika die Hauptperson des Romans.

Beide Protagonisten sind aber auf ihre Weise liebenswert – und man wünscht ihnen beiden, dass es ihnen gelingt, mit dem Schicksalsschlag umgehen zu lernen. Natürlich gibt es im Verlauf des Buches Höhen und Tiefen im Leben der beiden. Schön ist, dass dabei die Schauplätze wechseln. Sowohl für Erika als auch für Annie bleibt die Zeit nicht stehen, was durch die wechselnden Handlungsorte noch unterstrichen wird.

Welche Wege Mutter und Tochter gehen, um mit ihrer vermeintlichen Schuld umgehen zu lernen, muss natürlich jeder selbst lesen. Es sei nur so viel verraten: an der einen oder anderen Stelle hätte ich Erika, aber auch Annie, die sich oftmals nicht altersgemäß verhalten hat, gerne mal gepackt und ordentlich durchgeschüttelt, um sie damit zur Besinnung zu bringen.

Ein schönes Detail: Es finden sich im Buch viele wunderbare Zitate, die Erikas Mutter ihrer Tochter und diese wiederum ihren Kindern über ganz besondere “Sprüchealben” mitgegeben hat. Hier ist die eine oder andere Perle zu finden, z. B.:

“Ein kluger Forscher prüft seine letzte Reise, bevor er sich auf die nächste begibt.”

“Verwechsle niemals das, was wichtig ist, mit dem, was wirklich zählt!”

Übrigens: Auch der oben schon beschriebene erste Satz des Buches ist bereits ein solches Zitat!

Das Fazit: Eine Lektüre zum Eintauchen! Nicht immer war ich einverstanden damit, wie sich Annie und Erika verhalten haben – aber da ich nicht aufhören konnte zu lesen, hat die Autorin wohl alles genau richtig gemacht!

Die Bewertung:

 4von5

Mittwoch, 16. November 2016

Der LovelyBooks Leserpreis geht in die Abstimmungsrunde

Jetzt ist es endlich so weit – nach einer Nominierungsphase geht es nun für den LovelyBooks Leserpreis in die finale Abstimmungsrunde.

 

Leserpreis2016_300250_Abstimmen

Schon seit 2009 werden jährlich die besten Neuerscheinungen in 14 Kategorien gekürt. Und das beste daran: hier entscheiden die Leser selbst und nicht irgendeine Jury.

Aktuell stehen je Kategorie 35 Bücher zur Abstimmung – eben genau die Bücher, die in der Nominierungsphase am häufigsten genannt wurden. Schon am 24. November werden die Gewinner bekannt gegeben.

Hier geht es lang zur Abstimmung: http://www.lovelybooks.de/leserpreis/

Ich werde mich jetzt selbst erst einmal bei den nominierten Büchern umsehen – ich freue mich schon darauf, dort Autorinnen und Autoren wie Petra Schier, Guillaume Musso, Thomas Thiemeyer, Tommy Krappweis & Co. zu entdecken!

Eure

LeseMaus

Dienstag, 1. November 2016

Montagsfrage: Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Gestern war ich in Sachen Halloween unterwegs, daher kann ich erst heute an der Montags-Aktion vom Buchfresserchen teilnehmen.

Die heutige Frage lautet: Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Bei mir ist es nämlich so, dass es “drauf ankommt”. Worauf? Zunächst darauf, wie subtil der Grusel in das Buch eingebaut ist. Offensichtlicher Horror wie in Fitzek’s “Die Blutschule” zum Beispiel ist für mich einfach zuviel. Andererseits habe ich nichts dagegen einzuwenden, wenn wie in Guillermo del Toro’s “Die Saat” eine Mischung aus Zombies und Vampiren durch den Thriller läuft. Auch Justin Cronin’s “Der Übergang” fand ich perfekt! Dafür habe ich mich noch nie an einen Stephen-Kind-Thriller getraut, ob man es glaubt oder nicht.

Am liebsten grusele ich mich wegen “echten Geistern”. Darunter verstehe ich vorrangig Mystery-Thriller, in denen die Geister irgendeine Art Anliegen haben, also einen Grund, warum sie z. B. herumspuken. Momentan fallen mir da vor allem Filme ein: “The Others” mit Nicole Kidman zum Beispiel, oder auch The Sixth Sense” mit Bruce Willis. So hat mir zum Beispiel “Dunkle Fluten” von Hendrik Berg als Roman gut gefallen.

Aus dem Bereich freue ich mich übrigens auch immer über Empfehlungen!

Eure

LeseMaus

Montag, 24. Oktober 2016

Montagsfrage: Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus?

Heute nehme ich gerne wieder an der Montags-Aktion vom Buchfresserchen teil.

Die heutige Frage lautet: Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus?

  1. Ich bin SUB-süchtig. Viel zu häufig schaffe ich mir neue Bücher an, obwohl ich die Bücher, die sich schon bei mir daheim befinden, in den nächsten Jahren schon nicht vollständig lesen kann.
  2. Das gleiche gilt auch für die Onleihe. Dort gibt es so eine tolle Auswahl, dass ich viel zu oft mehr Bücher vormerke bzw. vorbestelle, als ich auch bewältigen kann.
  3. Ich kaufe mir keine Schuhe, sondern Bücher, um einen Ausgleich zu haben. Sehr oft fahre ich auch freitags nach der Arbeit in die Buchhandlung, um mir die Neuerscheinungen live anzusehen. Dabei muss ich interessanterweise manchmal gar kein Buch kaufen, häufig reicht es mir schon, mir Anregungen für künftige Buchkäufe zu holen.
  4. Ich kann mich mit wachsender Begeisterung mit meinen Lesestatistiken beschäftigen oder meine Online-Regale bei Goodreads oder LovelyBooks sortieren und ergänzen.
  5. Zu Beginn eines Jahres stürze ich mich in viel zu viele Buch-Challenges. Während des Jahres verliere ich viele davon wieder aus dem Fokus, einfach weil mir so viele neue Bücher über den Weg laufen, dass ich die Aufgaben, die mit den Challenges verbunden sind, ohnehin nicht mehr schaffen kann.

Wie sieht es bei euch aus? Gibt es eine herausragende Eigenschaft, die ihr als Bucherwurm euer eigen nennt?

Eure

LeseMaus

Sonntag, 23. Oktober 2016

Ich bin zurück–durch die Leseparty

Diesen Sommer habe ich mich rar gemacht. Ich hatte einiges an Arbeit auf der Arbeit, so dass ich abends meist recht spät erst daheim war. So habe ich die Rest-Abende und die Wochenenden für das “normale Leben” genutzt oder nutzen müssen. Denn nach einem langen Arbeitstag auch noch vor dem Bildschirm zu bloggen, das ging nicht.

Ich habe dadurch auch ziemlich wenig gelesen. Es gab Monate, da waren es mal nur zwei Bücher. Gar kein Vergleich zur für mich normalen Quote von fünf bis sechs Büchern im Monat.

Was mir jetzt wieder so richtig Laune gemacht hat, wiederzukommen? Zum einen der Mord am Hellweg.

Logo_MordamHellweg

Diejenigen, die am östlichen Rand des Ruhrgebiets wohnen, werden den Mord am Hellweg kennen. Und alle anderen müssten zumindest davon gehört haben, denn es ist Europas größtes Krimifestival, das alle zwei Jahre in den Städten der Hellweg-Region stattfindet. Ich habe im Rahmen des diesjährigen Mord am Hellweg schon tolle Autorinnen und Autoren gesehen, z. B. Dora Heldt, Wulf Dorn, James Caroll, John Cleave, Dominique Horwitz, Fräulein Krise und Frau Freitag.

Ja und dann gab es an diesem Wochenende eine wunderbare Aktion für diejenigen, die nicht zur Frankfurter Buchmesse fahren konnten: die Leseparty, organisiert von Primeballerina’s Books und Die Liebe zu den Büchern.

Logo_Leseparty 2016_fbm16

Und so bin ich am Freitag gestartet mit den letzten 13 % von Charlotte Lukas Roman “Dein perfektes Jahr”. Danach habe ich mir ein Buch von meinem SUB geschnappt, das dort schon unglaublich lange auf mich warten musste: “Die Unschuld des Wassers” von Ruth Rendell. Heute werde ich es noch beenden. So viel und mir so großer Freude auf mehr habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Zwischendurch habe ich mein Bücherregal bei LovelyBooks etwas aufgeräumt, meine Blog-Leseliste bereinigt und auch die Blogroll bei mir auf dem Blog. Unglaublich, wie viele Blogs in der Zeit, in der ich nicht aktiv war, bereits wieder verschwunden sind. So soll es meinem Blog aber nicht ergehen, deswegen werdet ihr wieder mehr von mir hier lesen!

Ich freue mich darauf!

Eure

LeseMaus

Montag, 2. Mai 2016

Welttag des Buches 2016 - die Auslosung

Hallo ihr Lieben,

so, nun habe ich alle eure Namen in die Fruit Machine geworfen (bis auf drei Teilnehmer, da war leider keine Mailadresse verfügbar). Und wie die Fruit Machine so ist, wirft sie natürlich auch flugs zwei Gewinner bzw. Gewinnerinnen aus.

Und diese sind es:

"Wirst du da sein?" von Guillaume Musso geht an Hannah J. von Wonderworld of Books!


Das Malbuch "Natur Inspiration" aus dem EMF Verlag zieht ein bei Mary von April28 ein!


Ich informiere euch noch per E-Mail über den Gewinn, damit die beiden Bücher sich auch ganz fix auf den Weg zu euch machen können.

Ganz viel Freude damit!

Eure LeseMaus